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Geschichte

Die älteren Bürger von Deutschkreutz können sich noch an die „Wasserweiber“ erinnern. Noch vor einigen Jahrzehnten waren sie in den Gassen des Winzerorts mitten im Blaufränkischland an der ungarischen Grenze nämlich gar kein ungewöhnlicher Anblick, jene malerisch mit „Plutzern“ behängten Hausfrauen, die ihren Lieben das gesunde Wasser nach Hause brachten.

Lange Zeit war es nämlich üblich, das „Sauerwasser“ aus der Deutschkreutzer Mineralquelle nicht in Flaschen, sondern in sogenannten Plutzern zu transportieren. Zwei dieser Plutzer wurden an einem langen Leinentuch aufgefädelt, das gewissermaßen als Seil diente und so über die Schulter gehängt wurde, dass das Tuchende mit der linken Hand festgehalten werden konnte.

Die "JUVINA-Quelle"

Die Geschichte der Quelle, die heute als „JUVINA-Quelle“ österreichweit bekannt ist, reicht freilich noch viel weiter zurück als die Erinnerung mancher Deutschkreutzer Bürger. Beschrieben wurde sie zum ersten Mal 1777 als „Keresztur-Säuerling“ im damals neu erschienenen Standardwerk des Wasserforschers H. J. von Crantz: „Gesundbrunnen der Österreichischen Monarchie“. Dieses Buch war auf persönlichen Wunsch der Kaiserin Maria Theresia verfasst worden. Für den regionalen Bedarf dürfte das Deutschkreutzer Wasser allerdings bereits seit der Römerzeit genutzt worden sein.

Es ist ohne Zweifel ein alter Kulturboden, aus dem dieses Mineralwasser knappe zwei Kilometer nördlich des Deutschkreutzer Bahnhofs hervorsprudelt. Bevor die jüdische Gemeinde Deutschkreutz durch die Nationalsozialisten ausgelöscht wurde, war der Ort über zwei Jahrhunderte lang ein Zentrum der Talmud-Wissenschaft und brachte den berühmten romantischen Komponisten Carl Goldmark (1830 – 1915) hervor, an den auch heute noch ein Museum erinnert. Auch das Franz-Liszt-Museum in dessen Geburtsort Raiding liegt nicht weit von Deutschkreutz, und schließlich hat sich im Schloss Deutschkreutz sei 1965 Anton Lehmden angesiedelt, einer der profiliertesten Vertreter der Wiener Schule des „Phantastischen Realismus“, der auch die Pfarrkirche des Ortes neu gestaltet hat.

Die Marke Juvina

Eng verbunden mit dieser Landschaft ist auch die Geschichte der Marke JUVINA, die ihren Ursprung in den sogenannten Wirtschaftswunderjahren der Nachkriegszeit hat. 1960 schlossen die Gemeinde Deutschkreutz und die Heilmittelwerke Wien Ges.m.b.H. einen Vertrag, der es ermöglichte das Quellgebiet im Herzen Pannoniens auch über den lokalen Bedarf hinaus zu vermarkten. 1961 wurde zu diesem Zweck die sogenannte JUVINA-Quelle gebohrt, die ihren Namen nach der Abkürzung JUng – VItal – NAtürlich trägt.

Während die im selben Jahr installierte erste Abfüllanlage gerade 3000 Liter pro Stunde bewältigen konnte, waren es Mitte der 80er Jahre bereits 26.000 Liter. Um diesen Erfolg zu ermöglichen, wurde bereits 1980 eine zweite Quelle mit dem Namen JUVINA II gebohrt.

Ein Teil von Starzinger

Seit 1989 sind die Quellen im Besitz des oberösterreichischen Getränkeherstellers August Starzinger und werden in enger Kooperation mit Radkersburger Long Life und Frankenmarkter Tafelwasser vertrieben.

1991 wurde vom neuen Management bereits eine zweite Abfüllkollonne auf dem neuesten Stand der Technik installiert. Besonders stolz ist man auch darauf, dass es gelungen ist, die Umweltbelastung im Betrieb dank der Einführung eines Recyclingsystems, in dem Etiketten, Bruchflaschen, Schraubverschlüsse und Bruchsteigen der Wiederverwertung zugeführt werden, auf ein Minimum zu beschränken.

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